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Montage

Fußbodenverlegung im BARCKLICK-SYSTEM Bralinek-Bretter werden in einem "schwimmenden" System verlegt Dieses System benötigt einen geringen Zeitaufwand und keine besonderen Fachkenntnisse. "Fußboden an einem Tag" ist kein Werbetrick, sondern die Wirklichkeit; nach erfolgtem Brettverlegen können Sie Ihren Fußboden ab sofort benutzen.

Wie kann ich es machen? Ein Barlinek-Fertigparkett-Fußboden kann auf einer beliebigen trockenen, dauerhaften und ebenen Fläche verlegt werden. Prüfen Sie mit einer Latte, ob Ihre Fläche waagerecht ist; bei Höhenunterschieden von mehr als 2 mm auf 1 lm des Fußbodens sind diese unentbehrlich auszugleichen. Zu prüfen ist auch die Flächenfeuchte, die für eine Betonfläche 2%, eine Holzfläche 8% und eine Anhydritfläche 0,5% betragen soll.

Die eingekauften Bretter sind für mindestens 48 Stunden, ohne diese auszupacken, in dem Raum zu lagern, in dem der Fußboden zu verlegen ist. Bevor Sie anfangen, die Bretter zu verlegen, packen Sie diese aus und prüfen Sie ihre Jahresringsstruktur und Farbtönung, wodurch Sie die einzelnen Bretter für einen entsprechenden Eindruck des gesamten Fußbodens anpassen können.

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Für die Verlegung eines Barlinek-Fertigparkett-Fußbodens brauchen Sie folgende Werkzeuge:

Hammer (500 g), Montagegerät, Holz- bzw. Rollbandmaß, Feinzahnhand- bzw. Elektrosäge, Holzkeile, Holzdübel zum Zuschlagen.


uk_02.jpg 2. Als Unterlage werden natürliche Stoffe empfohlen:
Wellenpappe, Korkmatten, natürliche Unterbodenplatten (alle diese Elemente sind Barkiet-System-Bestandteile).
Je nach der Raumform und Besonnung ist die entsprechende Richtung der Brettverlegung zu wählen. Empfohlen wird, den Fußboden längs einer längeren Raumseite zu verlegen. Nachdem Sie die Verlegungsrichtung gewählt haben, ist die Raumbreite zu messen. Das Messergebnis ist um die Breiten von zwei Dehnungsfugen, also ca. 20 mm zu vermindern und durch 207 mm, also die Breite eines Brettes zu dividieren. Somit können Sie berechnen, wie viele Brettstreifen zu verlegen sind und wie die letzte Brettreihe zugeschnitten werden soll. Falls der letzte Brettstreifen weniger als 70 mm breit ist, ist auch die erste zu verlegende Reihe zuzuschneiden.
uk_03.jpg Bevor Sie mit dem richtigen Fußboden anfangen, ist der Unterboden zu verlegen und zwar so, dass alle Kanten der Unterbodenteile dicht aneinander zusammenzulegen sind. Falls Sie aber natürliche Unterbodenplatten anwenden, sind diese jeweils mit 2 mm breiten Abständen voneinander und einem 10 mm breitem Abstand von der Wand zu verlegen (Abb. 1)
uk_04.jpg Die erste Brettreihe ist mit der Federseite an der Wand zu verlegen. Die einzelnen Bretter verbinden Sie stirnseitig miteinander, indem Sie diese parallel hineinschieben. Zu diesem Zweck können Sie auch den Hammer bzw. das Montagegerät gebrauchen. Um die Dehnungsfuge zu erhalten, sind - nachdem die erste Fußbodenreihe verlegt ist - die Holzkeile zwischen die Wand und die Bretter hineinzustecken (Abb. 2)
uk_05.jpg Mit dem Verlegen eines weiteren Brettstreifens fangen wir mit einem Brettstück an, den wir von dem ersten Streifen übrig haben, es sei denn, es ist nicht mehr als 50 cm lang. Das abgeschnittene Brettstück ist mit seinem Feder in die Nut hineinzuschieben und anschließen mit der Hand in Richtung des Fußbodens zuzudrücken. Zum Schluss ist das zu verlegende Brett zu dem bereits verlegten Fußbodenstreifen mit dem Holzdübel zuzuschlagen. Ein weiteres Brett ist ähnlich zu verlegen, wobei zwischen den Stirnseiten ca. 2 - 3 cm Freiraum zu lassen ist. Mit dem Hammer und dem Montagegerät ist das Brett seitens seiner kürzeren Kante zuzuschlagen, indem die Bretter stirnseitig verbunden werden (Abb. 3 und 4)
uk_06.jpg Jede weitere verlegte Brettreihe ist mit Hilfe des Montagegeräts stirnseitig zuzudrücken (in der Brettlänge, um Fugen an den Stirnschnittstellen zu vermeiden). In die Fugen an den Wänden sind Zudrückkeile hineinzuführen.
Achtung: Bei der Fußbodenverlegung sind keine Montagegürtel anzuwenden.
Bei der Notwendigkeit, Hindernisse umzugehen, z. B. Zentralheizungsleitungen, ist ein Brettstück, an dem zusätzliche Tätigkeiten notwendig sind, um ein Hindernis umzugehen, zu kennzeichnen, entsprechend auszuschneiden und zu verlegen. Vergessen Sie bitte die erforderlichen Dehnungsfugen nicht (Abb. 5).
uk_07.jpg Die letzte Brettreihe ist vor dem Verlegen ganz genau abzumessen. Falls sie zu breit ist, sind die einzelnen Bretter auf die entsprechenden Maße zuzuschneiden und zwar an der Brettseite, wo sich Nuten befinden. Nachdem die Bretter an die bereits verlegten Bretter angepasst sind, sind sie mit Hilfe des Montagegeräts so zuzudrücken, dass die Fugen zwischen den verlegten Brettern verschwinden. Längs der Wände ist eine Dehnungsfuge mit einer Breite von mindestens 10 mm notwendig. In die Dehnungsfuge an der Wand sind die Blockkeile hineinzustecken. (Abb. 6) .
uk_08.jpg Nachdem der gesamte Fußboden verlegt worden ist, sind die Blockkeile zu entfernen und die Fuge selbst mit einer Zierleiste zu bedecken (Abb. 7).
uk_09.jpg Anschließend ist Ihr neuer Fußboden fertig. (Abb. 8)

Anmerkungen
Beim Verlegen der Fußbodenbretter ist es wichtig, dass die maximale Fußbodenfläche mit nur einer Wanddehnungsfuge ca. 50 m2 (8 m in der Brettlänge und 7 m in der Brettbreite) beträgt. Bei größeren Fußbodenflächen sind zusätzliche Dehnungsfugen erforderlich. Akustische Effekte, die mit der Fußbodennutzung verbunden sind, sind eine natürliche Eigenschaft von Holzfußböden und stellen keine Reklamationsgrundlage dar. Eine differenzierte Farbtönung ist eine natürliche Eigenschaft der anatomischen Holzstruktur und gibt keinen Reklamationsanspruch. Holzfußböden dürfen in nicht beheizten Räumen und im Freien nicht verlegt werden.

Der größte Feind der Holzfußböden sind Wasser und Sand. Um Ihre Holzfußböden vor Sand- und Wasserauswirkungen - in der Winterzeit auch vor Salzauswirkungen - zu schützen, legen Sie in den Eingangsbereichen entsprechende Schutzmatten bzw. Schmutzfangmatten aus. Möbelsockel, -beine und sonstige Stellen, wo Ihre Möbelstücke einen starken Druck auf die Holzfußbodenoberfläche bewirken, versehen Sie mit entsprechenden Filzunterlegscheiben, wobei Sie dazu aber keinesfalls Nagel gebrauchen. Beim Einsatz von Büromöbeln, wie z. B. Bürorollstühle, sind auf dem Fußboden Roll-Stop-Schutzmatten auszulegen.

Vor und während der Verlegung sind die Bretter auf eventuelle Mängel zu prüfen. Das Verlegen eines Fußbodens aus mangelhaften Brettern führt zur Nichtberücksichtigung der Garantieansprüche. Bretter, an denen vor ihrem Verlegen Mängel festgestellt wurden, können reklamiert werden. Die Reklamationsansprüche der Kunden sind in dem Verkaufspunkt geltend zu machen. Eine genaue Verlegungsanweisung ist in den Verkaufspunkten landesweit.

Nach dem Verlegen ist der Fußboden mit einem Pflegemittel für Holzfußböden PROTEKTOR BLASK zu behandeln. Bei regelmäßigen Pflege- und Reinigungsmaßnahmen mit Barkiet-System-Pflegemitteln werden Sie mit Ihrem Fußboden viele Jahre lang zufrieden sein.

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