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Montage

 

 

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WICHTIGE HINWEISE:

Vor dem Verlegen muss man sich die Holzdielen genau ansehen und die Anordnung planen. Die gepackten Holzdielen haben unterschiedliche, aber wiederholbare Länge. Zur Erzielung der besten Leistung sind die Dielen stichprobenartig zu verlegen. Es wird empfohlen, gleichzeitig einige Pakete zu öffnen und die Dielen während der Montage miteinander zu vermischen. Die Holzdielen sind für den Innenbereich geeignet.
Die Dielen mit sichtbaren Mängeln sind nicht zu verlegen. Die etwaigen Reklamationen sind an der Verkaufsstelle anzumelden. Die Gewährleistung umfasst nicht:
Beschädigungen, die infolge der Montage entstanden sind, natürliche Abnutzung, mechanische Beschädigungen infolge der Benutzung (Risse, Vertiefungen, Brüche etc.), Schalleffekte, unterschiedliche Farbtöne sowie natürliche Verfärbungen infolge der Sonnenstrahlung. Die Farbe und das Aussehen des Fußbodens hängen von natürlichen Eigenschaften von Holz und Dielen ab – Der Fußboden kann von angegeben Mustern abweichen.
Es ist nicht ratsam, die Dielen aus Massivholz auf die Fußbodenheizung zu verlegen – Die Nichtbeachtung dieser Anweisung erfolgt auf eigenes Risiko. Die Dielen aus Massivholz dürfen nie als schwimmender Estrich verlegt werden.

ARBEITSSCHRITTE VOR DER MONTAGE:

Vor der Lieferung von Dielen an den Einsatzort sind alle Feuchtarbeiten (Beton-, Putz- und Dekorarbeiten) nach Grundsätzen der Baukunst fertig zu stellen und das Gebäude ist sorgfältig zu trocknen. Die Lagerung, Montage und weitere Benutzung des Fußbodens hat unter optimalen Umgebungsbedingungen zu erfolgen, dh. bei einer Luftfeuchte von 45-60% und Temperatur zwischen +18 ÷ 24°?. Die Dielen sind zu akklimatisieren – Daher sind die Pakete am Einsatzort 7-14 Tage vor der Montage zu lagern. Die Feuchte von Fußboden soll 8% bei Holz, 2% bei Beton und 0,5% bei Anhydrit betragen.

Aus technischen und ästhetischen Gründen ist die Breite der letzten Reihe von Dielen zu planen, die min. 70 mm (0,52 Breite der Diele) betragen soll. Vor der Montage ist die Breite des Raumes zu messen, wobei etwa 30 mm abzuziehen sind (Breite der Bewegungsfugen) und durch die Breite der Diele zu teilen. Daraus ergibt sich die Zahl der äußeren Reihen von Dielen – meistens mit dem Wert nach Komma. Sollte der Wert nach Komma zwischen 0,05 - 0,52 z.B. 0,3 liegen, ist die Breite der äußeren Reihen folgend zu berechnen: 1,3* Breite der Diele (z.B 135mm)/2=87,75[mm]. Die erste Reihe von Dielen ist bis Breite von etwa 87[mm] zuzuschneiden, wobei der Fußboden mit Dielen gleicher Breite fertig zu stellen ist.
Erforderliche Werkzeuge (im Set nicht enthalten):
Messband; Messer; Hammer + Nageltreiber; Sägemaschine; Keile; Drahtstiftpresse
bzw. Schrauber (Verfahren II); Schutzausrüstung – Atemschutz, Schutzbrille; Spanngurte
(Verfahren I); Winkel; Polyurethanklebstoff  (Verfahren I);
Bleistift; Spachtel (Verfahren I).

VERFAHREN ZUM VERLEGEN VON DIELEN AUS MASSIVHOLZ:

Es bestehen zwei Verfahren zum Verlegen von Dielen aus Massivholz: Verkleben bzw. Befestigung am Fußboden mittels „versteckter Nägel“.

VERFAHREN I – VERKLEBEN – Dieses Verfahren ist für die Betonuntergründe bzw. Unterlagsböden geeignet. Es ist auch für die bestehenden stabilen und nivellierten Fußböden aus Holz geeignet. Der Klebstoff ist auf min. 60% der ganzen Dielenfläche aufzutragen. Der Betonuntergrund muss trocken sein und folgende Anforderungen an Festigkeit erfüllen: Abreißfestigkeit min. 1 Mpa, Druckfestigkeit min. 25 Mpa. Zum Verkleben sind ausschließlich die Polyurethan- und Kunstharzklebstoffe einzusetzen, die von den Herstellern für das Verkleben von serienmäßig lackierten Holzfußböden empfohlen werden. 
DIE KLEBDISPERSION DARF NICHT EINGESETZT WERDEN!

1. Bei der ersten Reihe von Dielen sind die Nuten in Wandrichtung zu verkleben, indem eine Bewegungsfuge herzustellen ist. Die Dielen sind stark zu drücken, bis der Klebstoff mit dem Fußboden bindet. Die Klebstoffreste sind von der Oberfläche mit feuchtem Lappen unverzüglich zu entfernen. Der Klebstoff darf nicht auf die Feder und Nut aufgetragen werden.

2. Die Dielen sind immer stufenweise zu verlegen, indem deren Enden mit einer 150 mm bis 300 mm breiten Überlappung einrasten. Die letzte Diele in einer Reihe ist zu dimensionieren und zuzuschneiden, wobei eine 15 mm breite Bewegungsfuge berücksichtigt werden muss. Die nächste Reihe ist mit der zugeschnittenen Diele anzufangen (falls möglich).

3. Nach dem Verlegen von 3 ersten Reihen kann man die Dielen für die Bindezeit mittels der Spanngurte zusammen zu drücken.

4. An der letzten Reihe kann man die Breite der letzten Diele messen, indem die Diele an die Wand angebracht und die Breite markiert wird.

5. Es sind die Löcher für Rohrleitungen, Pfeiler, Rahmen etc. auszuschneiden, wobei eine Bewegungsfuge herzustellen ist.

VERFAHREN II – Befestigung am Fußboden mittels „versteckter Nägel“

Die Dielen können mittels versteckter Nägel unmittelbar am entsprechend vorbereiteten Holzfußboden befestigt werden. Wenn die bestehenden Holzdielen genug  stabil und flach sind, können die neuen Dielen unmittelbar auf die alten mit einer 90o-Neigung verlegt werden. Sollten die neuen Dielen in dieselbe Richtung wie die alten verlegt werden, muss man die min. 6 mm dicke Holzplatte am bestehenden Untergrund befestigen, wobei die 15 mm breiten Bewegungsfugen zwischen den Holzplatten herzustellen sind. Der unebene Untergrund ist mit einer wasserdichten Holzplatte auszugleichen.

Bei Betonuntergründen ist zuerst eine dampfdichte Folie aufzutragen. Danach sind die wasserdichten Holzplatten (18-24 mm) in Abständen zu verlegen. Anschließend ist der eigentliche Fußboden mittels der Nägel zu befestigen.

Anmerkung:

1) Sollten die Dielen mittels der Nägel / Schrauben befestigt werden, ist darauf zu achten, dass die über den Fußboden verlaufenden Leitungen nicht beschädigt werden.

2) Die 18 mm dicken Dielen aus Massivholz darf man nicht unmittelbar am Unterlagsholz bzw. an den Deckenbalken befestigen.

1. Bei der ersten Reihe von Dielen sind die Nuten in Wandrichtung zu verkleben, indem eine Bewegungsfuge herzustellen ist. Die Dielen sind von der Oberseite mittels der Nägel bzw. Schrauben (in min. 200 – 300 mm Abständen – min. 2
Verbinder je Diele, 75 mm vom Ende jeweiliger Diele, falls möglich) zu befestigen. Die Dielen sind mit einer 45° -50°-Neigung zu verlegen, indem die Verbinder in die Feder einzustecken sind. Zur Erleichterung kann man eine Drahtstiftpresse bzw. einen Schrauber einsetzen.

2. Bei der nächsten Reihe sind die Nuten in die Feder einzustecken und mit einer 45° -50°-Neigung mittels der Verbinder zu befestigen.

3. Die Dielen sind von der linken bis rechten Seite zu verlegen. Die Dielen sind stufenweise zu verlegen, indem deren Enden mit einer 150 mm bis 300 mm breiten Überlappung einrasten. Die letzte Diele in einer Reihe ist zu dimensionieren und zuzuschneiden,
wobei eine 15 mm breite Bewegungsfuge berücksichtigt werden muss. Die nächste Reihe ist mit der zugeschnittenen Diele anzufangen (falls möglich).

4. An der letzten Reihe kann man die Breite der letzten Diele messen, indem die Diele an die Wand angebracht und die Breite markiert wird. Die Diele für die letzte Reihe ist auf die von der vorherigen Reihe zu verlegen. Mittels der Schnitte und Keile ist die
Schnittlinie an der letzten Reihe zu markieren.

6. Es sind die Löcher für Rohrleitungen, Pfeiler, Rahmen etc. auszuschneiden, wobei eine Bewegungsfuge herzustellen ist.

5. Anschließend ist die letzte Reihe genauso wie die erste von der Oberseite zu befestigen, indem die Schraubenköpfe in die Dielen einzuschrauben sind. Die Verbindungsstellen sind zu spachteln.

Fertigstellung:

Gleich nach dem Verlegen ist die Bewegungsfuge mit Sockelleisten zu decken, die an die Wand zu befestigen sind.

Sanierung und Wartung:

Die Dielen werden serienmäßig mit UV-Lack bzw. UV-Öl bedeckt. Für die Sanierung und Wartung von lackierten Dielen werden die Polyurethanlacke gemäß den Lackherstelleranweisungen geeignet. Vor dem Auftragen ist der Untergrund zu mattieren
und zu entölen, wobei eine Probe an wenig sichtbarer Stelle durchzuführen ist. Für die Sanierung und Wartung von Ölfußböden wird Öl für Holzoberflächen empfohlen – Die Wartungsarbeiten sind gleich nach der Montage und die weiteren regelmäßig
je 6 Monate durchzuführen.

Anmerkung:

Für die Durchführung von Wartungsarbeiten ist eine anerkannte Firma zu beauftragen. Die intensive Fußbodennutzung ist erst nach etwa 7 Tagen möglich. Für die Lackbeschichtung sind die Werkzeuge für die Polyurethanprodukte einzusetzen.
Bei weiteren Fragen, siehe Merkblatt (Webseite www.barlinek.com).

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